Batman ist der Coolste! Echt jetzt!

Der dunkle Ritter und die bunten Bauklötze.

 

Alles klar! Wir haben ihn gesehen und haben nun endlich die absolute Gewissheit: Batman ist der genialste, stärkste und gleichzeitig tiefsinnigste Superheld aller Zeiten. Das wussten wir im Prinzip auch schon vorher. Doch Dank des neuen "The Lego Batman Movie" ist es nun amtlich. Ebenso wenig ist es eine Neuigkeit, dass Lego das mit Abstand beste Spielzeug auf dem Planeten ist.  


Wenn uns überhaupt etwas erstaunt, dann dass der neue Lego-Kinofilm mindestens genauso genial geraten ist wie sein Vorgänger (wenn nicht sogar noch besser). Damit zementieren die Verantwortlichen von Warner Bros und dem dänischen Bauklötzchen Konzern endgültig ihren Ruf, momentan eine der besten Adressen für Familienunterhaltung zu sein.
Mehr noch, denn der Lego Batman Movie ist Kinder-, Familien- und Fan-Film zugleich. Eine ausführliche Besprechung lest Ihr im Folgenden. Wer dazu keine Zeit oder Lust hat, ich kann es auch kurz machen: "Holt Euch verdammt noch einmal eine Karte und schaut ihn Euch an!"

Noch ein Spielzeugfilm???

Leserbriefe finde ich eigentlich ätzend. Das ist so was für aufmerksamkeitsgeile Nörgler, die außer sich über alles mögliche aufzuregen, ansonsten relativ wenig zu tun haben. Vor etwa 2 Wochen sah ich mich jedoch genötigt ebenfalls solch eine Beschwerde zu verfassen.
Mein liebstes Kino-Magazin flatterte ins Haus. Darin enthalten eine Vorberichterstattung des hier angesprochenen Filmes und eine Prognose.

Der zuständige Redakteur echauffierte sich fürchterlich über den bald erscheinenden Spielzeug-Movie, wie es nun einmal die Art von renommierten Film-Kritikern ist. Irgendwo verständlich, wenn man bedenkt, dass man sich von Berufswegen solche Gurken wie Transformers - Teil 387 anschauen muss und dann auch noch eine ernsthafte Besprechung darüber verfassen soll.
Ich ließ mich jedoch in Anbetracht der Trailer (siehe unten) und weil ich bereits glühender Verehrer des erste Lego Movies bin (siehe hier) dazu hinreißen, meinem Ärger kurzfristig Luft zu verschaffen.

Drücken wir es einmal so aus: Mein Schreiben war nur bedingt "sachlich"! 

Letztlich kam allerdings alles so, wie ich es erwartet habe und welches bessere Kompliment könnte man einem Film machen. Der Lego-Batman-Movie und ich konnten den Redakteur Lügen strafen.

Die Familie zählt!

Im Lego Movie trat der dunkle Ritter bereits als Nebenfigur auf und konnte einige Lacher und Sympathie-Punkte auf sich verbuchen. Nun ist er die Hauptfigur. 
Zu Beginn der Geschichte ist eigentlich alles so wie immer. Die Schurken Gothams starten den x-ten Versuch Chaos und Anarchie zu verbreiten, doch die Fledermaus fegt die Bösewichte mit einem Fingerschnippen bei Seite. Mit seinem neuerlichen Scheitern kommt der Erzfeind Joker ganz gut klar, nur nicht mit der Missachtung seines liebsten Gegenspielers, der eher Superman als seinen größten Widersacher ansieht.
Viel muss man gar nicht über die Story wissen, die prinzipiell mal wieder einige der üblichen Themen von Familienfilmen variiert (Familie, Freundschaft und Zusammenhalt).
Komisch ist, dass sich der Lego Batman Movie über weite Strecken gar nicht wie ein Film für Kinder anfühlt, sondern mehr wie ein überlanges Fest für Nerds und Batman-Fans, sowie erwachsene Nostalgiker, die sich noch bestens an die Zeit erinnern, da sie selbst diese übergroßen Fantasie-Welten mit Lego erschufen.
Schon mit dem Vorspann wird die Richtung vorgelegt. Ein schwarzes Bild, dazu Batmans Stimme aus dem Off (sinngemäß): "Ein schwarzes Bild. Alle großen Filmen beginnen mit einem schwarzen Bild."

Schon hier blieb mir das erste Mal das Popcorn im Halse stecken und ich konnte das Kichern nicht mehr unterdrücken. 
Der Lego Batman Movie ist zum ersten Mal nicht ein Kinderfilm, bei dem die Großen die Kleinen begleiten dürfen, sondern ein Film für Erwachsene, bei denen die Kleinen ihre Eltern begleiten können und vermutlich viel lachen, jedoch nicht jeden Gag verstehen werden. Die Pixar-Filme haben sich in dieser Kategorie ebenfalls einen Namen gemacht, nur waren hier die Einschübe für die volljährigen Begleiter noch rar gesät. Bei Batman ist das anders. Da folgt einer subtilen Anspielung die Nächste und für den Cineasten, Comic-Leser und Fantasy-Fan ist in jeder Szene etwas zu entdecken.
Als Daddy hat mich zudem die Vater-Sohn-Thematik sehr gepackt, die hier auf mehreren Generations-Ebenen behandelt wird (Alfred-Batman / Batman-Robin).
"Und wie war ich?"
"Naja, so mittelmäßig!" (und Robin feiert sich ab, in der Gewissheit, dass er ein besseres Kompliment von seinem Adoptiv-Vater nicht erwarten kann) 
Aber bevor das hier alles zu verkopft klingt, sage ich nur eines: Der Lego Batman Movie rockt!   

Wir waren alle hellauf begeistert. Im letzten Drittel geht dem Film langsam die Puste aus. Da hätte man eventuell ein wenig kürzen können, doch das ist Jammern auf hohem Niveau. 

Fazit:

Anschauen! Das ist ein Befehl!!!
Batman ist die coolste Sau der Welt und Lego ist mehr als nur Spielzeug. Den Lego-Batman-Movie als Kinderfilm abzutun wird ihm nicht gerecht. Das ist Kino für alle Altersklassen im besten Sinne und soviel ist schon einmal sicher: Dank solcher Machwerke wie Batman Vs. Superman oder Batman Forever reiht sich der Lego-Movie definitiv schon einmal in die Reihe der besseren Batman-Bearbeitungen ein. 5 Sterne von Blog Daddy und wir freuen uns schon auf den Ninjago Movie, der im September erscheinen soll.

BLOG-DADDY STERNE:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0